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Foto: ©Wolfregen

Die blauen Berge

Ihr fernen Berge, blau und weich,
Als kleines Kind schon sah ich euch
Verträumt auf meinen Wegen
Und glaubte, zeigtet ihr euch dort
Und war’s nur wenig weg vom Ort,
Weit ging ich euch entgegen.

Ihr wart in meiner Kinderwelt
Und später, wenn sich Ernst gesellt,
In eurem sanften Schimmer,
Was Herzens Saiten auch erfasst
Und seinem Leide angepasst,
Mir Trost und Hoffnung immer.

Ihr saht mein Reifen und mein Glück,
Zu euch kehrt ich bewegt zurück
Und zeigte euch der Lieben;
Sie ging dahin, ging allzu bald,
Ich seh ihr nach und werde alt,
Nur ihr seid mir geblieben…

Dort, wo die blauen Berge sind,
Wohin ich wollte schon als Kind,
Werd ich dich wiederfinden,
Wo sich der schönste Berg erhebt,
Gewiss auch deine Seele lebt,
Wird ewig alles münden.

©Wolfregen

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