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Foto: ©sommer78 / pixelio.de

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Der Hosenkrieg

Keine Rose ohne Dornen
War ihr großer Lieblingshit,
Ihre steinchenbunten Longnails
Klopften stets im Takte mit.

In der Tanzbar spät am Abend
Träumte sie vom fremden Mann,
Der ihr unbewusste Wünsche
Von den Augen lesen kann.

Und da stand er endlich vor ihr:
Breite Schultern, dunkles Haar,
Es gefiel auch ihm der Titel
Und so war gleich alles klar.

Irre! Er war Hosenhändler,
Schenkte ihr beim ersten Date
Rote Hosen, eng und knackig,
Sagte toll, wie ihr das steht.

Als ihr Flirt am Siedepunkte,
Lagen Hosen auf dem Bett,
Etwas seltsam dieser Einfall,
Doch er meinte es ja nett…

Länger war man schon zusammen,
Als er sie im Laden frägt,
Ob sie fortan und für immer
Seine schönen Hosen trägt.

Immer sprichst du nur von Hosen,
Das kann doch nicht alles sein,
Niemals schenktest du mir Rosen –
Und der Schlager fiel ihr ein.

Traurig stand er an der Kasse,
Tippte einen Preis darauf:
Gut, dann mach ich halt woanders
Meinen Hosenladen auf!

©Wolfregen

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