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Foto: ©Constanze

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Blaue Stunden

Wie liebe ich doch diese blauen Stunden,
nicht Tagwerk mehr und noch nicht schlafgebunden,
traumgolden webt der Augenblick ganz sacht
der Stille Silberfäden hin zur Nacht.

Saphirnes Tuch, das zärtlich uns umhüllt,
du kennst die Antwort, die mein Fragen stillt,
und immerzu schwingt in uns leis der Reigen,
der alles weiß und sagt und zeigt im Schweigen.

Weich zeichnet Dämmerung die Sehnsuchtsbilder,
fern himmelwärts ein licht azurnes Band,
erinnerte Erfüllung stimmt uns milder,
die Veilchen knospen still am Wegesrand.

Süß blauer Duft und wir gehn Hand in Hand,
ich sing vom Frühling, du von Herbstes Zeiten,
und rote Sommer wehn für uns durchs Land,
wenn Herzen sich zu vollen Blüten weiten.

©Constanze

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