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Foto: Wolfregen

Foto: ©Wolfregen

Sommergedicht

Und dies vorweg: kein Urlaubsgedicht
Von Eiskremschlecken und Badespaß;
Eins, das vom Wesen des Sommers spricht –
Nicht Gliederstrecken im grünen Gras…
*
Ein Sommer wie ihn der Künstler will:
Von hellstem Licht und erschreckend groß;
Die Sonne brennt und alles ist still,
Die Hitze macht uns besinnungslos.

Die Distel blüht am gereiften Feld,
Im Schatten ruht geduldig das Vieh,
Die Mücken stechen, man schwitzt entstellt
Und kleinste Arbeit, wie lähmt uns die.

Erbarmt euch, Wolken, zieht übers Land,
Es sehnt den Regen ihr Durst herbei:
Die Erde, trocken, ist ganz verbrannt –
Zum Himmel auf ein einziger Schrei!

©Wolfregen

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