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Worte in den Wind gesagt…

Worte in den Wind gesagt
bis hinauf zum Sternenzelt,
nieder senkt sich warmer Hauch
kalt wie Nebel auf die Welt.

Und du weißt, der Weg ist schwer
hier in dunkler Einsamkeit,
alles frostig, öd und leer,
o du banges Winterleid!

Suchst die Spur zu bessren Tagen,
grüne Heide, Blumenkleid,
dass du wieder lachen kannst:
Ach, wie bunt ist diese Zeit!

Nimm die Kälte, mir den Schmerz,
der in meinem Herzen liegt,
gib die Wärme, sei das Licht,
das dies Dunkel mir besiegt.

Und ich trag die Last zu Tal
hin zum stillen Haus im Schnee,
wo aus Fenstern blitzt ein Strahl,
lindert meiner Augen Weh.

Denn ein Stern wies mir die Spur
hoffnungsvoll an diesen Ort,
und dies heilig Licht im Stall
führt mich wieder froh hinfort.

Weist den Weg ins ferne Land,
leuchtend und mit funkelnd Spiel,
gleich Juwelen auf dem Band,
Eiskristalle hin zum Ziel.

©Constanze

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